Kerzen anzünden
Häufig zitierte Schriftstellen
Und wie bei einem, der sich am König vergangen hat, die Höfe ringsum abgesperrt sind, als wäre er zum Tod abgeführt, so sichern die Priester ihre Häuser mit Türen, Riegeln und Balken, damit sie nicht von Räubern geplündert werden. Sie zünden für sie Lampen an, sogar mehr als für sich selbst, doch keine einzige davon können sie sehen. Er ist zwar wie einer der Balken im Haus, doch ihre Herzen, sagt man, werden von dem kriechenden Getier aus der Erde ausgefressen. Wenn es sie selbst und ihre Kleidung auffrisst, merken sie es nicht. Ihre Gesichter sind geschwärzt vom Rauch aus dem Haus. Auf ihrem Leib und auf ihrem Kopf treiben sich Fledermäuse, Schwalben und Vögel herum, ebenso auch die Katzen. Daran werdet ihr erkennen, dass sie keine Götter sind. Fürchtet euch also nicht vor ihnen, denn das Gold, mit dem sie zur Zier umgeben sind, wird nicht glänzen, wenn nicht jemand den Rost abwischt. Denn auch als sie gegossen wurden, spürten sie nichts.
Auszüge der Kirchenväter
Die Magd Gottes wohnt mitten unter fremden Mühen [wenn sie mit einem ungläubigen Mann verheiratet ist]; und unter diesen Mühen wird sie an allen Gedenktagen der Dämonen, bei allen Feierlichkeiten der Könige, zu Jahresbeginn und zu Monatsbeginn vom Geruch des Weihrauchs beunruhigt werden. Und sie wird aus ihrem Haus durch ein Tor hinausgehen müssen, das mit Lorbeer bekränzt und mit Laternen behängt ist, als käme sie aus einer neuen Amtsstube öffentlicher Begierden.
Bilder dürfen nicht in Kirchen angebracht werden, damit sie nicht zu Gegenständen der Verehrung und Anbetung werden.
Bei Tag sollen auf einem Friedhof keine Kerzen brennen; denn die Geister der Heiligen dürfen nicht gestört werden. Wer dies nicht beachtet, wird von der Gemeinschaft der Kirche ausgeschlossen.
Darum opfern sie Gott schöne und fette Tiere, als hätte er Hunger; sie gießen ihm Wein aus, als hätte er Durst; sie zünden ihm Lichter an, als säße er im Dunkeln. Wenn sie aber auch nur ahnen oder in ihrem Geist erfassen könnten, was jene himmlischen Güter sind, deren Größe wir uns nicht vorstellen können, solange wir noch von einem irdischen Körper umgeben sind, würden sie sofort erkennen, dass sie mit ihren leeren Diensten äußerst dumm handeln. Oder wenn sie jenes himmlische Licht betrachten würden, das wir Sonne nennen, würden sie sofort sehen, dass Gott ihre Kerzen nicht braucht, er, der selbst dem Menschen zum Gebrauch ein so klares und helles Licht gegeben hat. Und wenn in einem so kleinen Kreis, der wegen seiner Entfernung nicht größer erscheint als ein menschlicher Kopf, doch eine solche Helligkeit liegt, dass ein sterbliches Auge sie nicht anschauen kann, und wenn du den Blick nur kurze Zeit darauf richtest, Nebel und Dunkel deine geblendeten Augen überziehen, welches Licht, frage ich, welchen Glanz müssen wir dann in Gott annehmen, bei dem es keine Nacht gibt? Denn er hat gerade dieses Licht so abgemessen, dass es den Lebewesen weder durch übermäßige Helligkeit noch durch heftige Hitze schadet, und ihm nur so viel von beidem gegeben, wie sterbliche Körper ertragen können oder das Reifen der Feldfrüchte verlangt. Soll man also den Menschen für bei Verstand halten, der dem als Opfer das Licht von Kerzen und Fackeln darbringt, der der Urheber und Geber des Lichts ist? Das Licht, das er von uns verlangt, ist anderer Art, und zwar nicht von Rauch begleitet, sondern, wie der Dichter sagt, klar und hell: Ich meine das Licht des Geistes, um dessentwillen wir von den Dichtern photes genannt werden; dieses Licht kann niemand vorweisen, wenn er Gott nicht erkannt hat. Ihre Götter aber brauchen Lichter, weil sie von der Erde sind, damit sie nicht im Dunkeln stehen; und ihre Verehrer werden, weil sie keinen Geschmack an etwas Himmlischem haben, sogar durch die religiösen Riten, denen sie hingegeben sind, zur Erde zurückgerufen. Denn auf der Erde braucht man Licht, weil ihre Ordnung und Natur dunkel ist. Darum schreiben sie den Göttern keine himmlische Wahrnehmung zu, sondern vielmehr eine menschliche. Deshalb glauben sie auch, dass ihnen dasselbe nötig und angenehm ist wie uns: Wenn wir hungrig sind, brauchen wir Speise; wenn wir durstig sind, Trank; wenn wir frieren, Kleidung; und wenn die Sonne sich zurückgezogen hat, Licht, damit wir sehen können. Aus nichts lässt sich daher so klar beweisen und verstehen, dass jene Götter, weil sie einst gelebt haben, tot sind, wie aus ihrem Kult selbst, der ganz und gar irdisch ist. Denn was für ein himmlischer Einfluss kann im Vergießen von Tierblut liegen, mit dem sie ihre Altäre beflecken? Es sei denn, sie bilden sich etwa ein, die Götter nährten sich von dem, was Menschen nicht einmal berühren mögen. Und wer ihnen diese Speise dargebracht hat, mag er auch ein Mörder, Ehebrecher, Zauberer oder Vatermörder sein, der wird glücklich und erfolgreich sein. Ihn lieben sie, ihn verteidigen sie, ihm gewähren sie alles, was er sich wünschen wird. Persius verspottet daher solche abergläubischen Bräuche mit Recht in seiner Weise: „Mit welcher Bestechung, sagt er, gewinnst du die Ohren der Götter? Mit Lungen und fetten Eingeweiden?“ Er sah klar, dass es zur Besänftigung der Majestät des Himmels kein Fleisch braucht, sondern einen reinen Geist und einen gerechten Sinn, und eine Brust, wie er selbst sagt, die reich ist an natürlicher Liebe zur Ehre. Das ist die Religion des Himmels: nicht die, die aus vergänglichen Dingen besteht, sondern aus den Tugenden der Seele, die ihren Ursprung im Himmel hat; das ist wahrer Gottesdienst, in dem sich der Geist des Verehrers selbst als unbeflecktes Opfer Gott darbringt. Wie dies aber erlangt und dargeboten werden soll, wird die Untersuchung dieses Buches zeigen; denn nichts kann so herrlich und dem Menschen so angemessen sein, wie Menschen zur Gerechtigkeit zu erziehen.
Ich habe von der Gerechtigkeit gesprochen und gezeigt, was ihr Wesen ist. Nun folgt, dass ich zeige, was das wahre Opfer für Gott ist und welches die gerechteste Weise ist, ihn zu verehren, damit niemand meint, Gott verlange Opfertiere, Düfte oder kostbare Gaben. Denn wenn er Hunger, Durst, Kälte und dem Verlangen nach allen irdischen Dingen nicht unterworfen ist, gebraucht er folglich auch all jene Dinge nicht, die in Tempeln und den Göttern der Erde dargebracht werden. Wie aber körperliche Opfer für körperliche Wesen notwendig sind, so ist offenkundig für ein unkörperliches Wesen ein unkörperliches Opfer notwendig. Gott braucht aber nichts von dem, was er dem Menschen zu seinem Gebrauch gegeben hat, da die ganze Erde unter seiner Macht steht: Er braucht keinen Tempel, denn die Welt ist seine Wohnung; er braucht kein Bild, denn er ist weder für die Augen noch für den Geist begreifbar; er braucht keine irdischen Lichter, denn er konnte das Licht der Sonne samt den übrigen Sternen zum Gebrauch des Menschen entzünden. Was also verlangt Gott vom Menschen anderes als die Verehrung des Geistes, die rein und heilig ist? Denn was von Händen gemacht wird oder außerhalb des Menschen liegt, ist sinnlos, zerbrechlich und missfällig. Das ist das wahre Opfer, das nicht aus der Truhe, sondern aus dem Herzen hervorgebracht wird; nicht das, was mit der Hand, sondern was mit dem Geist dargebracht wird. Das ist das wohlgefällige Opfertier, das der Geist aus sich selbst opfert. Denn was leisten Opfertiere? Was Weihrauch? Was Gewänder? Was Silber? Was Gold? Was Edelsteine, wenn aufseiten des Verehrers kein reiner Geist vorhanden ist? Darum verlangt Gott allein Gerechtigkeit. In ihr liegt das Opfer; in ihr liegt die Verehrung Gottes, über die ich nun sprechen und zeigen muss, in welchen Werken die Gerechtigkeit notwendig enthalten sein muss.
Danach sagst du: „und all deinen Dienst.“ Der Dienst des Teufels ist das Gebet in den Tempeln der Götzen, die Ehrung lebloser Götzen, das Anzünden von Lampen oder das Verbrennen von Weihrauch an Quellen oder Bächen. Es gab Menschen, die, durch Träume oder böse Geister getäuscht, so weit gingen, weil sie hofften, als Lohn sogar von körperlichen Krankheiten geheilt zu werden. Mit solchen Bräuchen sollst du nichts zu tun haben. Vogelschau, Wahrsagerei, Vorzeichen, Zaubersprüche und Amulette, Magie und ähnliche Betrügereien: all das ist der Kult des Teufels. Meide sie. Denn wenn du solchen Dingen verfällst, nachdem du dem Satan entsagt und dich Christus zugewandt hast, wirst du den Usurpator grausamer finden als je zuvor. Früher behandelte er dich als Vertrauten und milderte die Härte deiner Sklaverei; jetzt aber wird er wütend gegen dich aufgebracht sein. So wirst du Christus verlieren und die Tyrannei Satans zu schmecken bekommen. Hast du nicht die alte Geschichte gehört, die vom Schicksal Lots und seiner Töchter erzählt? Wurde Lot nicht mit seinen Töchtern gerettet, nachdem er den Berg erreicht hatte, während seine Frau zu einer Salzsäule wurde, zu einem warnenden Denkmal und einer Erinnerung an ihre böse Entscheidung, nämlich daran, dass sie zurückblickte? Darum sei auf der Hut: Kehre nicht zu ‚dem, was hinter dir liegt‘ zurück, indem du zuerst ‚deine Hand an den Pflug legst‘ und dich dann ‚zurückwendest‘ zum bitteren Geschmack der Dinge dieser Welt. Nein: Flieh auf den Berg, zu Jesus Christus, dem ‚ohne Hände losgehauenen Stein‘, der die Welt erfüllt hat.
Damit du, mein neugetaufter Christ, nicht durch ein falsches Verständnis in die Irre geführt wirst, mach dir vor allem dies zur festen Überzeugung: Es gibt drei Arten von Opfern. Das eine ist abscheulich, das zweite verworfen, das dritte rein. Das abscheuliche Opfer ist das der Heiden, das verworfene das der Juden, das reine das des christlichen Volkes. Doch wie das Opfer der Heiden abscheulich ist, so ist es auch nutzlos. Wertlose Menschen beten wertlose Gestalten an, die durch die Verschwendung von Gold und Silber unter Führung des Feilenzahns in jede beliebige Form, jeden Ausdruck und jedes Alter gebracht worden sind. Was für eine Dummheit ist es, denen Opfer darzubringen, die nichts davon wissen; vor denen Kerzen anzuzünden, die nicht sehen können; für die Weihrauch zu verbrennen, die ihn nicht einatmen können; Gebete an die zu richten, die nicht hören können; Schutz von denen zu suchen, während ein zügelloser Dieb unbesorgt stiehlt.
Wozu brauchst du es, einem Ding, was immer es auch sein mag, das du in einem kleinen Gefäß mit dir herumträgst und anbetest, solche Ehre zu erweisen, um nicht zu sagen: Anbetung? … Warum küsst und betest du ein wenig Staub an, das in ein Tuch gewickelt ist? … Unter dem Mantel der Religion sehen wir, wie eine beinahe heidnische Zeremonie in die Kirchen eingeführt wird: Noch während die Sonne scheint, werden ganze Mengen von Kerzen angezündet, und überall wird ein armseliges bisschen Staub, in ein kostbares Tuch gewickelt, geküsst und angebetet. Eine große Ehre erweisen solche Leute den seligen Märtyrern: Sie meinen, diese würden durch wertlose Kerzen verherrlicht, obwohl das Lamm, das mitten auf dem Thron ist, sie mit dem ganzen Glanz seiner Majestät erleuchtet.
Es ist klar, dass ihr fleischlich seid und nicht geistlich ... eure Religion ... ist euch aus alten Büchern überliefert ... ihr habt Freude an Lichtern mit Weihrauch, an Gemälden und Abbildern und an euren geschnitzten Figuren. Warum stellen heute in den Theatern, unter eurem eigenen Beifallsruf, die schamlosesten Schauspieler eben jene freche Venus dar, den ehebrecherischen Mars und Jupiter, den Fürsten der Laster, wie er zu irdischen Begierden herabsteigt, mit seinen Blitzen (das heißt: durch magische Täuschungen) weiß gemacht und nun als goldener Regen herabströmend ... „Denn alle, die ohne Gesetz gesündigt haben, werden auch ohne Gesetz zugrunde gehen; und alle, die unter dem Gesetz gesündigt haben, werden durch das Gesetz gerichtet werden.“ Und die Heiden schämen sich nicht zu behaupten, so viele Götter und Göttinnen seien geboren worden: Saturn habe Jupiter und die übrigen gezeugt. Wenn aber die Götter damals geboren wurden, warum werden sie heute nicht geboren? Es sei denn vielleicht, wie der heilige Cyprian wiederum sagte, entweder ist Jupiter alt geworden, oder Juno hat aufgehört zu gebären.
Häresie der Kathodoxen
[Theodor, Bischof von Myra, las daraufhin dasselbe Bekenntnis vor und wurde aufgenommen. Der nächste Bischof, der um Aufnahme bat, las Folgendes vor: (Spalte 60)] „Denn wenn das Volk mit Lichtern und Weihrauch hinauszieht, um den Laurata und den Abbildern der Kaiser entgegenzugehen, sobald diese in die Städte oder ländlichen Gebiete gesandt werden, ehren sie doch sicherlich nicht die mit Wachs überzogene Tafel, sondern den Kaiser selbst. Wie viel notwendiger ist es da, dass in den Kirchen Christi, unseres Gottes, das Abbild Gottes, unseres Retters, und seiner makellosen Mutter sowie aller heiligen und gesegneten Väter und Asketen gemalt wird!“
Um unser Bekenntnis kurzzufassen: Wir bewahren alle uns überlieferten kirchlichen Traditionen unverändert, sei es schriftlich oder mündlich. Eine davon ist die Anfertigung von bildlichen Darstellungen in Übereinstimmung mit der Geschichte der Verkündigung des Evangeliums. Diese Tradition ist in vielerlei Hinsicht nützlich, ganz besonders aber darin, dass so die Fleischwerdung des Wortes Gottes als real und nicht bloß als Trugbild dargestellt wird! Denn diese Dinge verweisen aufeinander und haben zweifellos auch eine gegenseitige Bedeutung.
Wir definieren daher mit aller Gewissheit und Genauigkeit, indem wir dem königlichen Weg, der göttlich inspirierten Autorität unserer heiligen Väter und den Traditionen der katholischen Kirche folgen – denn wie wir alle wissen, wohnt der Heilige Geist in ihr –, dass genauso wie das Zeichen des kostbaren und lebenspendenden Kreuzes auch die ehrwürdigen und heiligen Abbilder, sei es als Gemälde, Mosaik oder aus anderen geeigneten Materialien, in den heiligen Kirchen Gottes aufgestellt werden sollen. Ebenso auf den heiligen Gefäßen und Gewändern, auf Wandbehängen und auf Bildern in Häusern und am Wegesrand; nämlich das Abbild unseres Herrn, Gottes und Retters Jesus Christus, unserer makellosen Herrin, der Mutter Gottes, der ehrwürdigen Engel, aller Heiligen und aller frommen Menschen. Denn je häufiger sie in künstlerischer Darstellung betrachtet werden, desto bereitwilliger werden die Menschen zur Erinnerung an ihre Urbilder erhoben und zu einer Sehnsucht nach ihnen. Und diesen Abbildern soll gebührender Gruß und ehrerbietiges Niederwerfen (ἀσπασμὸν καὶ τιμητικὴν προσκύνησιν) zuteilwerden, jedoch keineswegs jener wahre Gottesdienst des Glaubens (λατρείαν), der allein der göttlichen Natur zukommt! Sondern diesen Abbildern darf, genau wie dem Zeichen des kostbaren und lebenspendenden Kreuzes, dem Buch der Evangelien und den anderen heiligen Gegenständen, nach altem frommen Brauch Weihrauch und Licht dargebracht werden. Denn die Ehre, die dem Abbild erwiesen wird, geht auf das über, was das Abbild darstellt, und wer sich vor dem Abbild niederwirft, wirft sich in ihm vor dem Dargestellten nieder. Denn dadurch wird die Lehre unserer heiligen Väter – also die Tradition der katholischen Kirche, die das Evangelium von einem Ende der Erde zum anderen empfangen hat – gestärkt. So folgen wir Paulus, der in Christus sprach, der gesamten göttlichen apostolischen Schar und den heiligen Vätern, und halten an den Traditionen fest, die wir empfangen haben. Deshalb singen wir prophetisch die Triumphhymnen der Kirche: „Freue dich sehr, o Tochter Zion; jauchze, o Tochter Jerusalem. Freue dich und sei fröhlich von ganzem Herzen. Der Herr hat die Unterdrückung deiner Widersacher von dir weggenommen; du bist erlöst aus der Hand deiner Feinde. Der Herr ist ein König in deiner Mitte; du wirst kein Unheil mehr sehen, und Friede sei mit dir für immer.“
Die heilige Synode rief laut: „So glauben wir alle, so sind wir alle gesinnt, wir alle stimmen zu und haben unterschrieben! Das ist der Glaube der Apostel, das ist der Glaube der Orthodoxen, das ist der Glaube, der die ganze Welt gefestigt hat. Da wir an den einen Gott glauben, der in der Dreieinigkeit gefeiert werden soll, grüßen wir die ehrwürdigen Abbilder! Diejenigen, die sich nicht daran halten, sollen mit dem Anathema belegt sein. Diejenigen, die nicht so denken, sollen weit aus der Kirche vertrieben werden. Denn wir folgen der ältesten Gesetzgebung der katholischen Kirche. Wir halten die Gesetze der Väter. Wir belegen diejenigen mit dem Anathema, die der katholischen Kirche irgendetwas hinzufügen oder ihr etwas wegnehmen. Wir belegen die eingeführte Neuerung der Lästerer der Christen mit dem Anathema. Wir grüßen die ehrwürdigen Abbilder. Wir stellen diejenigen unter das Anathema, die dies nicht tun. Anathema über diejenigen, die sich anmaßen, die Dinge, die in der Heiligen Schrift über Götzen gesagt werden, auf die ehrwürdigen Abbilder anzuwenden! Anathema über diejenigen, die die heiligen und ehrwürdigen Abbilder nicht grüßen! Anathema über diejenigen, die die heiligen Abbilder Götzen nennen! Anathema über diejenigen, die sagen, dass Christen sich den heiligen Abbildern wie Göttern zuwenden! Anathema über diejenigen, die sagen, dass uns irgendein anderer von den Götzen befreit hat als Christus, unser Gott! Anathema über diejenigen, die es wagen zu sagen, dass die katholische Kirche jemals Götzen angenommen habe!
[Viele Jahre den Kaisern und so weiter...]
Und wenn jemand nicht so glaubt, sondern es unternimmt, die Angelegenheit weiter zu debattieren, und böse gesinnt ist in Bezug auf das gebührende Niederwerfen vor den heiligen Abbildern, so belegt unser heiliges ökumenisches Konzil, das durch das innere Wirken des Geistes Gottes und durch die Traditionen der Väter und der Kirche gestärkt ist, einen solchen mit dem Anathema. Nun ist das Anathema nichts Geringeres als die vollständige Trennung von Gott.“
Was überall, was immer, was von allen geglaubt wurde
Die apostolische Lehre zeigt sich daran, dass sie von Anfang an, weltweit, über verschiedene Orte, über Generationen hinweg und von zahlreichen Kirchenvätern bezeugt wird.
- Kirchenväter
- 7
- Zeitspanne
- ca. 195-465
- Orte/Regionen
- 9
Kartendaten: OpenStreetMap-Mitwirkende. Historische Einordnung: Im 1.-2. Jh. umfasste das Römische Reich ca. 60-75 Mio. Menschen und verband Europa, Nordafrika und Westasien um das Mittelmeer; dieses galt den Römern als mare nostrum und war die damals zivilisierte Welt. Quellen: Jongman, Harper/Imperium Romanum, Britannica: Ökumene, Lex.dk.
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