Die ersten Christen

Das, was zuerst da war, ist wahr. Die Wahrheit ist von Anfang an.

Über das Wort des Apostels: „Aber wegen der Unzucht soll jeder seine eigene Frau haben.“

Johannes Chrysostomos ⏱️ 27 Min. Lesezeit
1

Zu den Honigquellen will ich euch heute an der Hand führen, zu einem Honig, der niemals übersättigt! Denn genau so ist die Natur der Worte des Paulus beschaffen, und alle, die ihre eigenen Herzen aus diesen Quellen füllen, reden durch den Heiligen Geist; oder besser gesagt: Die Lust an den göttlichen Aussprüchen stellt sogar jede Vorzüglichkeit des Honigs in den Schatten. Und genau das machte der Prophet deutlich, als er sagte: „Wie süß sind meiner Kehle deine Worte, mehr als Honig meinem Mund!“1 Aber die Lust an den göttlichen Worten ist nicht nur süßer als Honig, sondern auch wertvoller als jeder Edelstein und reiner als alles Silber. Denn: „Die Worte des Herrn“, sagt er, „sind reine Worte, im Feuer geläutertes Silber, bewährt für die Erde, siebenfach gereinigt.“2 Deswegen sagte auch ein Weiser: „Viel Honig zu essen ist nicht gut, ehren aber muss man ruhmreiche Worte.“3 Denn von jenem wird oft eine Krankheit geboren, die gar nicht da war, durch diese aber können wir sogar eine bestehende Schwäche ablegen; und während der Honig bei der Verdauung verdirbt, werden die göttlichen Worte, wenn sie verdaut sind, erst dann süßer und nützlicher, sowohl für die, die sie in sich haben, als auch für viele andere. Wer eine sinnliche Tafel im Überfluss genießt und dann von dort aufstößt, wird für seinen Tischnachbarn widerlich; wer aber nach einer geistlichen Lehre aufstößt, gibt einen gewaltigen Wohlgeruch an seinen Nächsten weiter. David jedenfalls, der ständig ein solches Festmahl genoss, sagte: „Mein Herz stieß ein gutes Wort hervor.“4

Denn man kann auch ein böses Wort hervorstoßen. Und genau wie bei der sinnlichen Tafel gemäß der Natur der Speisen auch die Qualität des Aufstoßens nach außen dringt, so stoßen auch viele Menschen entsprechend der Kraft der Worte, von denen sie sich ernähren, ebensolches aus. Wenn du zum Beispiel ins Theater hinaufsteigst und Hurengesänge hörst, wirst du auch ganz gewiss solche Worte auf deinen Nächsten rülpsen; wenn du aber in die Kirche kommst und an geistlichem Hören teilhabst, wirst du auch ein entsprechendes Aufstoßen haben. Deswegen sagte auch der Prophet: „Mein Herz stieß ein gutes Wort hervor“4 , womit er uns die Speise des Tisches anzeigte, an dem er immer teilhatte. Davon ließ sich auch Paulus überzeugen und ermahnte: „Kein faules Wort soll aus eurem Mund hervorgehen, sondern nur eins, das gut ist.“5 Und was ist das faule Wort, fragt er? Wenn du das gute Wort kennenlernst, dann wirst du auch das faule kennen, denn er hat dieses im Gegensatz zu jenem gesetzt. Was also das gute ist, musst du gar nicht von mir lernen; er selbst hat uns dessen Natur ausgelegt. Denn nachdem er gesagt hatte: „Wenn irgendeins gut ist“, fügte er hinzu: „Zur Erbauung der Kirche“, womit er zeigt, dass dasjenige Wort gut ist, das den Nächsten erbaut. Genauso wie also der, der erbaut, gut ist, so ist der, der niederreißt, faul und schlecht.

Und du nun, mein Lieber: Wenn du etwas zu sagen hast, das den Zuhörer besser machen kann, dann „halte ein Wort zur Zeit der Rettung nicht zurück.“6 Hast du aber nichts dergleichen, sondern nur böse und verdorbene Worte, dann schweig! Beschuldige deinen Nächsten nicht. Denn ein solches Wort ist faul; es baut den Zuhörer nicht auf, sondern reißt ihn sogar nieder. Denn kümmert er sich um die Tugend, wird er oft zum Hochmut verleitet; ist er aber nachlässig, wird er noch träger. Wenn du drauf und dran bist, ein obszönes Wort voller Gelächter von dir zu geben, dann sei still! Denn auch das ist ein faules Wort, das sowohl den Sprecher als auch den Hörer zügelloser macht und die bösen Begierden in jedem entzündet. Genauso wie Holz für das Feuer zur Nahrung und zum Brennstoff wird, so werden Worte zur Nahrung für böse Pläne. Deshalb darf man auf keinen Fall alles aussprechen, was man gerade im Sinn hat; vielmehr müssen wir uns beeilen, die bösen Begierden und jeden dreckigen Gedanken schon aus dem Verstand selbst zu verbannen. Sollten wir aber doch einmal unbemerkt schmutzige Gedanken hereinlassen, dürfen wir sie niemals über die Zunge nach außen tragen, sondern müssen sie durch unser Schweigen ersticken.

Denn es ist wie bei wilden Tieren und Kriechtieren, die in eine Grube fallen: Finden sie von oben einen Ausweg, kommen sie hoch und werden umso wilder; bleiben sie aber unten dauerhaft eingesperrt, gehen sie elendig zugrunde und verschwinden völlig. Genau so ist es mit den bösen Gedanken: Finden sie durch unseren Mund und unsere Worte einen Ausweg, entfachen sie die innere Flamme; sperrst du sie aber durch Schweigen ein, werden sie schwächer, und wie durch eine Hungersnot schwinden sie durch das Schweigen dahin und sterben rasch im Verstand ab. Selbst wenn dich also eine schändliche Begierde packt, du aber kein schändliches Wort aussprichst, hast du auch die Begierde gelöscht. Dein Verstand ist nicht rein? Dann halt wenigstens deinen Mund rein! Kipp den Schlamm nicht nach draußen, damit du nicht einen anderen und dich selbst schädigst. Denn nicht nur die Sprecher, sondern auch die Zuhörer bekommen einen gewaltigen Fleck ab, wenn andere Obszönitäten von sich geben. Deshalb ermahne und rate ich euch: Haltet euch nicht nur davon fern, so etwas selbst zu sagen, sondern enthaltet euch auch des Zuhörens, wenn andere reden, und heftet euch dauerhaft an das göttliche Gesetz. Denn einen solchen Menschen preist auch der Prophet glücklich, wenn er sagt: „Glückselig der Mann, der nicht im Rat der Gottlosen ging und nicht auf dem Weg der Sünder stand und nicht auf dem Sitz der Verderber saß, sondern dessen Wille im Gesetz des Herrn ist, und über sein Gesetz wird er nachsinnen Tag und Nacht.“7

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In den Versammlungen dort draußen mag vielleicht einmal etwas Nützliches gesagt werden, aber unter den vielen schlechten Dingen stammeln die Massen kaum ein einziges gesundes Wort hervor; bei den göttlichen Schriften ist es genau das Gegenteil. Du wirst niemals auch nur ein böses Wort hören, sondern alle sind voll von Rettung und großer Philosophie, so wie das, was uns heute vorgelesen wurde. Und was ist das? „Über das aber, was ihr mir geschrieben habt“, sagt er, „ist es für einen Menschen gut, keine Frau zu berühren; aber wegen der Unzucht soll jeder seine eigene Frau haben und jede den eigenen Mann.“8 Paulus erlässt Gesetze über Ehen, und er schämt sich nicht, er wird nicht rot dabei; und das völlig zu Recht! Denn wenn sein Herr die Ehe geehrt hat und sich nicht schämte, sondern die Sache sogar durch seine Anwesenheit und sein Geschenk geschmückt hat – denn er brachte der Ehe Geschenke, die größer waren als alles andere, indem er die Natur des Wassers in Wein verwandelte –, wie hätte da der Knecht rot werden sollen, wenn er Gesetze über die Ehe erlässt? Denn die Ehe ist keine böse Sache, sondern der Ehebruch ist böse, die Unzucht ist böse; die Ehe aber ist das vernichtende Heilmittel gegen die Unzucht. Lasst uns sie also nicht mit diabolischen Prunkzügen entehren, sondern das, was die Leute in Kana in Galiläa taten, das sollen auch die tun, die sich heute Frauen nehmen: Sie sollen Christus in ihrer Mitte haben. Und wie ist das möglich, fragt er? Durch die Priester selbst. Denn: „Wer euch aufnimmt“, sagt er, „nimmt mich auf.“9 Wenn du also den Teufel davonjagst, wenn du die Hurengesänge, die verweichlichten Melodien, die zügellosen Tänze, die obszönen Worte, den diabolischen Prunk, den Lärm, das ausschweifende Gelächter und die übrige Unanständigkeit hinausjagst und stattdessen die heiligen Knechte Christi hineinführst, dann wird Christus durch sie auf jeden Fall anwesend sein, zusammen mit der Mutter und den Brüdern. Denn: „Wer“, so sagt er, „den Willen meines Vaters tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.“10

Und ich weiß, dass ich einigen als schwer und lästig erscheine, wenn ich das anrate und eine alte Gewohnheit herausschneide. Aber das kümmert mich überhaupt nicht! Denn ich brauche nicht eure Gunst, sondern euren Nutzen; nicht Klatschen und Lobeshymnen, sondern euren Gewinn und eure Philosophie. Soll mir bloß keiner sagen: „Das ist Brauch!“ Wo man es wagt zu sündigen, da komm mir nicht mit Brauch! Sondern: Wenn das, was geschieht, böse ist, dann reiß es nieder, selbst wenn es ein alter Brauch ist. Wenn es aber nicht böse ist, dann führ es ein und pflanz es ein, auch wenn es keine Gewohnheit ist. Dass es nämlich gar kein alter Brauch war, sich so unanständig zu benehmen, sondern dass das, was da geschieht, irgendeine Neuerung ist, daran erinner dich mal: Wie hat Isaak die Rebekka geheiratet, wie Jakob die Rahel? Die Schrift erwähnt nämlich ihre Ehen und sagt, wie diese Bräute in die Häuser der Bräutigame geführt wurden, und erwähnt nichts dergleichen. Sie veranstalteten zwar ein geselliges Trinken und ein Abendessen, das fröhlicher war als sonst, und luden die Verwandten zu den Hochzeiten ein; aber Flöten, Pfeifen und Zimbeln und das weinselige Gehopse und die ganze restliche Unanständigkeit von heute waren weit weg. Die Leute bei uns aber singen tanzend sogar Hymnen auf die Aphrodite! Sie singen an jenem Tag von vielen Ehebruchen, von Zerstörung der Ehen, von gesetzwidrigen Liebschaften und verbotenem Verkehr und viele andere Lieder, die voll von Gottlosigkeit und Schande sind. Und nach der Sauferei und so viel Unanständigkeit führen sie die Braut unter obszönen Worten öffentlich im Triumphzug herum.

Sag mir, wie kannst du von ihr Anstand verlangen, wenn du sie vom allerersten Tag an in so einer Schamlosigkeit drillst und dafür sorgst, dass vor ihren Augen Dinge geschehen und gesagt werden, die zu hören nicht einmal für anständige Sklaven rechtens ist? So lange Zeit hat sich der Vater zusammen mit der Mutter abgemüht, die Jungfrau zu behüten, damit sie solche Worte weder selbst sagt noch von einem anderen sagen hört; er hat Schlafgemächer, Frauengemächer, Wächter, Türen, Riegel und die Ausgänge am Abend organisiert und darauf geachtet, dass sie sich niemandem zeigt, nicht einmal den Verwandten, und hat sich um viele andere Dinge mehr als diese gekümmert – und du kommst daher und schüttest all das an einem einzigen Tag weg, indem du sie durch diesen ehrlosen Prunkzug dazu abrichtest, schamlos zu werden, und verdorbene Worte in die Seele der Braut einführst? Kommen nicht genau daher die späteren Übel? Nicht daher Ehebruch und Eifersucht? Nicht daher Kinderlosigkeit, Witwenschaft und das vorzeitige Waisendasein? Denn wenn du die Dämonen durch Gesänge rufst, wenn du deren Begierde durch obszöne Worte erfüllst, wenn du Mimen und Weichlinge ins Haus einführst und das ganze Theater, wenn du das Haus mit Huren füllst und dort den ganzen Chor der Dämonen zum Gelage antreten lässt – was erwartest du dann noch Gesundes, sag mir? Weswegen führst du auch Priester hinein, wenn du am nächsten Tag solche Dinge treiben willst? Willst du Ehrgeiz zeigen, der Gewinn bringt? Ruf Chöre von Armen! Aber du schämst dich wohl und wirst rot? Und was ist schlimmer als dieser Unverstand: Wenn du den Teufel ins Haus schleppst, glaubst du, nichts Schändliches zu tun, aber wenn du Christus hereinbringen willst, wirst du rot?

Denn genauso wie Christus erscheint, wenn die Armen hereinkommen, so feiert der Teufel in ihrer Mitte sein Gelage, wenn dort Weichlinge und Mimen tanzen. Und von jener Ausgabe hast du überhaupt keinen Gewinn, sondern der Schaden dürfte gewaltig sein; durch diese Ausgaben aber wirst du schnell einen großen Lohn empfangen. Aber niemand in der Stadt hat das bisher getan? Dann beeil du dich, den Anfang zu machen, und werde der Anführer dieser guten Gewohnheit, damit sich auch die Nachfolgenden auf dich berufen. Und wenn einer eifert, wenn einer diesen Brauch nachahmt, werden die Enkel und Urenkel denen, die nachfragen, sagen können: „Der und der hat dieses gute Gesetz als Erster eingeführt.“ Denn wenn bei den Wettkämpfen draußen und bei den Trinkgelagen diejenigen von vielen besungen werden, die aus Geltungssucht diese nutzlosen Dienste leisten, wieviel mehr werden dann bei einem geistlichen Dienst alle voll Lob sein und dem Ersten Dank wissen, der diesen wunderbaren Anfang eingeführt hat! Und es wird zugleich Ehre und Gewinn sein. Denn auch wenn das von anderen richtig gemacht wird, wird es dir, der es als Erster gepflanzt hat, den Lohn jener Früchte einbringen. Das wird dich auch schnell zum Vater machen, das wird die Neugeborenen beschützen und dafür sorgen, dass der Bräutigam gemeinsam mit der Braut alt wird. Denn genauso wie Gott den Sündern ständig droht, wenn er sagt: „Eure Söhne werden Waisen sein und eure Frauen Witwen“11 , genauso verspricht er denen, die ihm in allem gehorchen, ein erfülltes Alter und mit diesem alle Güter zu geben.

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Man kann auch Paulus hören, wie er genau das sagt: dass eine Menge an Sünden oft vorzeitige Tode verursacht hat. „Deswegen“, sagt er, „sind unter euch viele Schwache und Kranke, und etliche schlafen.“12 Dass aber Arme, wenn man sie durchfüttert, gar nicht zulassen, dass so etwas passiert, sondern – selbst wenn etwas Unerwartetes geschieht – blitzschnell die Korrektur herbeiführen, das lern von dem Mädchen in Joppe. Denn als diese einst tot dalag, umringten sie die Armen, die sie ernährt hatte, weinten und weckten sie auf und brachten sie ins Leben zurück. So viel nützlicher ist das Gebet von Witwen und Armen als alles Gelächter und Getanze. Hier ist das Vergnügen für einen Tag, dort ist der Gewinn von Dauer. Überleg doch mal, was für eine gewaltige Sache es ist, wenn die Braut mit so vielen Segnungen auf dem Kopf in das Haus des Bräutigams einzieht. Wieviel ehrwürdiger ist das als Kränze? Wieviel nützlicher als Reichtum? Was aber jetzt geschieht, ist der Gipfel des Wahnsinns und der Unzurechnungsfähigkeit. Denn selbst wenn darauf keine Strafe und keine Rache für die stünde, die sich so unanständig aufführen: Überleg mal, was für eine Strafe es schon allein ist, sich das gefallen zu lassen, öffentlich, vor aller Ohren, von besoffenen Menschen mit verdorbenem Verstand mit so vielen Beschimpfungen übergossen zu werden. Die Armen segnen nämlich, wenn sie empfangen, und erflehen tausend Güter; jene aber schütten nach dem Saufen, nach der Fresserei, den ganzen Schlamm ihrer Spöttereien über den Köpfen der Heiratenden aus, als hielten sie einen diabolischen Wettstreit gegeneinander ab. Und als wären die Brautleute Feinde, so wetteifern ihre Angehörigen miteinander, Aussprechbares und Unaussprechbares an Schande über die Vermählten zu sagen, nur um die Gegner nachzuahmen; und dieser Streit untereinander sorgt mit aller Übertreibung dafür, dass der Bräutigam zusammen mit der Braut in Grund und Boden geschändet wird.

Sag mir, brauchen wir denn noch einen anderen Beweis dafür, dass Dämonen die Seelen dieser Leute antreiben, wenn solche Dinge von ihnen getan und gesagt werden? Wer will also jetzt noch bestreiten, dass Dämonen ihre Seelen bewegen, wenn all das von ihnen geredet und getan wird? Da gibt es keinen! Denn genau so sehen die Belohnungen des Teufels aus: Beschimpfungen, Sauferei und Wahnsinn der Seele. Wenn aber jemand meint, es sei ein schlechtes Omen, stattdessen Arme hereinzuholen, und behauptet, das seien Zeichen für Unglück, der soll auch das hier lernen: Nicht das Durchfüttern von Armen und Witwen, sondern das von Weichlingen und Huren, das ist das Symbol für jeden Ekel und tausende Übel! Denn oft genug hat die Hure noch am selben Tag den Bräutigam mitten aus dem Freundeskreis als Gefangenen mitgenommen; sie hat das Verlangen nach der Braut gelöscht, das Wohlwollen gestohlen, die Liebe vernichtet, noch bevor sie entflammen konnte, und die Saat des Ehebruchs gesät. Das hätten die Väter fürchten müssen, wenn schon nichts anderes, und die Anwesenheit der Mimen und Tänzer bei den Hochzeiten verbieten müssen. Denn die Ehe ist nicht eingeführt worden, damit wir zügellos leben oder Unzucht treiben, sondern damit wir anständig bleiben. Hör wenigstens auf Paulus, der sagt: „Aber wegen der Unzucht soll jeder seine eigene Frau haben, und jede soll den eigenen Mann haben.“13 Denn es gibt diese zwei Gründe, weswegen die Ehe eingeführt wurde: damit wir anständig bleiben und damit wir Väter werden. Von diesen beiden ist der Anstand der wichtigere Grund. Denn da die Begierde hineinkam, kam auch die Ehe hinein, die das Maßlose herausschneidet und dazu überredet, sich mit einer einzigen Frau zu begnügen. Denn das Kinderkriegen bewirkt keineswegs die Ehe, sondern jenes Wort Gottes, das sagt: „Wachst und vermehrt euch und füllt die Erde!“14 Und das bezeugen alle, die zwar die Ehe vollzogen, aber keine Väter wurden.

Das ist also der Hauptgrund: der Anstand! Und das gilt besonders jetzt, wo der ganze Erdkreis voll von unserem Geschlecht ist. Denn am Anfang war die Sache mit den Kindern heiß begehrt, um ein Andenken zu haben und Überreste des eigenen Lebens zurückzulassen. Denn da es noch keine Hoffnungen auf Auferstehung gab, sondern der Tod herrschte und die Sterbenden glaubten, nach dem Leben hier sei alles vernichtet, gab Gott den Trost durch die Kinder, damit lebende Bilder der Verstorbenen bleiben und unser Geschlecht erhalten wird, und damit die Nachkommen für die Sterbenden und ihre Angehörigen die größte Ermutigung seien. Und damit du lernst, dass die Kinder vor allem deswegen so begehrt waren, hör, was die Frau nach den vielen Schlägen zu Hiob jammert: „Siehe, dein Gedenken ist von der Erde verschwunden: deine Söhne und deine Töchter.“15 Und wiederum Saul zu David: „Schwöre mir, dass du meine Nachkommen nicht vernichten wirst und meinen Namen nach mir!“16 Da nun aber die Auferstehung vor der Tür steht und der Tod nichts mehr zu sagen hat, sondern wir zu einem anderen Leben unterwegs sind, das besser ist als das jetzige, ist der Eifer um diese Dinge überflüssig. Denn wenn du Kinder begehrst, kannst du jetzt viel bessere und nützlichere erwerben, da gewisse geistliche Geburtswehen eingeführt wurden, und eine bessere Geburt und nützlichere Pfleger für das Alter. Es gibt also nur einen Grund für die Ehe: nicht Unzucht zu treiben; und genau deswegen ist dieses Heilmittel eingeführt worden. Wenn du aber vorhast, auch nach der Hochzeit weiter Unzucht zu treiben, dann bist du völlig umsonst zur Ehe gekommen, vergeblich und sinnlos! Oder besser gesagt: Nicht nur vergeblich und sinnlos, sondern sogar zu deinem Schaden. Denn es ist nicht dasselbe, ob man keine Frau hat und Unzucht treibt, oder ob man das nach der Hochzeit immer noch tut. Das ist nämlich fortan keine Unzucht mehr, sondern Ehebruch. Auch wenn das paradox klingt, es ist wahr.

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Uns ist völlig klar, dass viele es nur dann für Ehebruch halten, wenn einer eine verheiratete Frau verführt; ich aber sage: Selbst wenn er zu einer öffentlichen Hure geht, oder zu einer Magd, oder zu irgendeiner anderen Frau, die keinen Mann hat – wenn er sich ihr böse und zügellos nähert, obwohl er eine Frau hat, dann nenne ich so etwas Ehebruch! Denn das Verbrechen des Ehebruchs besteht nicht nur aus denen, die geschändet werden, sondern auch aus denen, die schänden. Komm mir jetzt bloß nicht mit den Gesetzen von draußen, die zwar ehebrecherische Frauen vor Gericht zerren und Rechenschaft fordern, aber von Männern, die Frauen haben und sich mit Mägden verderben, keine Rechenschaft verlangen! Sondern ich werde dir das Gesetz Gottes vorlesen, das über die Frau und den Mann gleichermaßen zürnt und die Sache Ehebruch nennt. Denn nachdem er gesagt hatte: „Und jede soll den eigenen Mann haben“, fügte er hinzu: „Der Mann soll der Frau das geschuldete Wohlwollen erstatten.“17 Was wollte er damit wohl sagen? Etwa dass er ihre Einkünfte bewahrt? Dass er die Mitgift unversehrt lässt? Dass er ihr teure Kleider verschafft? Einen reich gedeckten Tisch? Glanzvolle Ausflüge? Eine große Schar von Dienern? Was redest du da? Welche Art von Wohlwollen suchst du? Denn das alles gehört ja zum Wohlwollen. Ich meine nichts dergleichen, sagt er, sondern den Anstand und die Ehrbarkeit. Der Körper des Mannes gehört nicht mehr dem Mann, sondern der Frau. Er soll ihr also diesen Besitz unversehrt bewahren, ihn nicht schmälern und nicht verkommen lassen. Denn auch bei Dienern nennt man denjenigen loyal, der das Geld seines Herrn entgegennimmt und nichts davon verschwendet. Da nun also der Körper des Mannes Besitz der Frau ist, soll der Mann wohlwollend mit diesem anvertrauten Gut umgehen.

Denn dass er genau das meint, zeigte er, als er nach dem Satz „Er soll das Wohlwollen erstatten“ hinzufügte: „Die Frau verfügt nicht über ihren eigenen Körper, sondern der Mann; ebenso verfügt auch der Mann nicht über seinen eigenen Körper, sondern die Frau.“ 18 Wenn du also eine Hure siehst, die dich ködert, die dir Fallen stellt, die scharf auf deinen Körper ist, dann sag zu ihr: „Dieser Körper gehört nicht mir, er gehört meiner Frau; ich wage es nicht, ihn zu missbrauchen oder einer anderen Frau zu überlassen.“ Das soll auch die Frau tun! Denn hier herrscht eine gewaltige Gleichstellung. Und das, obwohl Paulus in anderen Dingen dem Mann einen gewaltigen Vorrang einräumt, wenn er sagt: „Trotzdem sollen auch ihr, einer wie der andere, jeder seine eigene Frau so lieben wie sich selbst; die Frau aber soll den Mann fürchten.“19 Und: „Das Haupt der Frau ist der Mann.“20 Und: „Die Frau ist verpflichtet, sich dem Mann unterzuordnen.“ Und wiederum im Alten Testament: „Zu deinem Mann ist deine Hinwendung, und er wird über dich herrschen.“21 Wie kommt es also, dass er hier einen so gleichen Austausch von Knechtschaft und Herrschaft eingeführt hat? Denn mit dem Satz: „Die Frau verfügt nicht über ihren eigenen Körper, sondern der Mann; ebenso verfügt auch der Mann nicht über seinen eigenen Körper, sondern die Frau“18 , führt er eine gewaltige Gleichheit ein. Und genau wie jener der Herr über ihren Körper ist, so ist sie die Herrin über seinen Körper. Weshalb hat er also eine solche Gleichstellung eingeführt? Weil dort die Überlegenheit notwendig ist; wo es aber um Anstand und Ehrbarkeit geht, hat der Mann absolut keinen Vorrang vor der Frau, sondern wird genauso wie sie bestraft, wenn er die Gesetze der Ehe verletzt; und das völlig zu Recht!

Denn die Frau ist nicht deswegen zu dir gekommen, hat Vater und Mutter und das ganze Haus verlassen, damit sie misshandelt wird, damit du ihr eine billige kleine Magd vor die Nase setzt, damit du tausend Kriege anzettelst! Eine Weggefährtin hast du bekommen, eine Lebenspartnerin, eine Freie und Ebenbürtige! Denn ist es nicht absolut abwegig, ihre Mitgift entgegenzunehmen und jeden Eifer zu zeigen, damit nichts davon weniger wird, aber das, was wertvoller ist als die ganze Mitgift – den Anstand, die Ehrbarkeit und den eigenen Körper, der ihr Besitz ist – zu verderben und zu besudeln? Wenn du die Mitgift schmälerst, musst du dem Schwiegervater Rede und Antwort stehen; wenn du den Anstand schmälerst, wirst du Gott Rechenschaft ablegen müssen, der die Ehe eingeführt und dir die Frau in die Hand gegeben hat. Und dass das wahr ist, hör, was Paulus über die Ehebrecher sagt: „Wer das also verwirft, verwirft nicht einen Menschen, sondern Gott, der seinen Heiligen Geist in euch gibt.“22 Siehst du, mit wie vielen Worten er bewiesen hat, dass es Ehebruch ist, nicht nur eine verheiratete Frau zu verderben, sondern auch irgendeine Hure, wenn man selbst eine Frau hat? Denn genauso wie wir sagen, dass eine Frau Ehebruch begeht, wenn sie sich auch nur mit einem Haussklaven oder irgendeinem anderen versündigt, obwohl sie einen Mann hat, genauso würden wir sagen, dass ein Mann Ehebruch begeht, wenn er mit einer Magd oder irgendeiner Frau von der Straße zügellos ist, obwohl er selbst eine Frau hat. Lasst uns also unser eigenes Heil nicht vernachlässigen und dem Teufel nicht unsere Seele durch diese Sünde hinhalten. Denn daher kommen die tausendfachen Zerrüttungen der Häuser, die tausend Kriege; daher fließt die Liebe weg und das Wohlwollen wird fortgerissen.

Denn es ist schlicht unmöglich, dass ein anständiger Mann seine Frau jemals missachtet oder verachtet; genauso unmöglich ist es für einen zügellosen und ausschweifenden Kerl, seine eigene Frau zu lieben, selbst wenn sie die Schönste von allen ist. Denn aus dem Anstand wird die Liebe geboren und aus der Liebe tausend Güter. Betrachte also die anderen Frauen, als wären sie aus Stein, denn du musst wissen: Wenn du nach der Hochzeit auch nur mit zügellosen Augen eine andere ansiehst – sei es eine Hure oder eine Verheiratete –, dann hast du dich schon den Anklagen des Ehebruchs schuldig gemacht. Sprich dir diese Worte jeden Tag immer wieder vor; und wenn du merkst, dass die Begierde nach einer anderen in dir hochkommt und dir deswegen deine eigene Frau plötzlich zuwider ist, dann geh in dein Zimmer, schlag dieses Buch auf, nimm Paulus als Vermittler dazu, sag dir diese Worte ständig vor und lösch die Flamme! Und so wird dir auch deine Frau wieder begehrenswerter sein, weil keine fremde Begierde mehr das Wohlwollen für sie wegstiehlt; aber nicht nur die Frau wird begehrenswerter sein, sondern auch du wirst viel ehrbarer und freier dastehen. Denn es gibt nichts, absolut nichts Schändlicheres als einen Mann, der nach der Hochzeit Unzucht treibt. Denn er schämt sich nicht nur vor dem Schwiegervater, den Freunden und den Leuten auf der Straße, sondern er wird sogar vor seinen eigenen Haussklaven rot. Und das ist nicht das einzig Schlimme, sondern auch, dass ihm sein eigenes Haus widerlicher vorkommen wird als jeder Kerker, weil er immer nur nach der Geliebten schielt und sich ständig die Hure herbeifantasiert.

5

Willst du ganz genau wissen, wie schrecklich das ist? Überleg doch mal, was für ein Leben die führen, die ihre eigenen Frauen verdächtigen! Wie widerlich ihnen das Essen schmeckt, wie widerlich die Getränke. Der Tisch scheint voll von tödlichem Gift zu sein; und wie vor dem Verderben, das voll von tausend Übeln ist, so fliehen sie aus dem Haus. Sie finden keinen Schlaf, keine Nacht ist angenehm, kein Treffen mit Freunden, nicht einmal die Sonnenstrahlen selbst; sie glauben sogar, dass das Licht selbst sie belästigt – und zwar nicht erst, wenn sie sehen, dass die Frau Ehebruch begeht, sondern schon, wenn sie nur den bloßen Verdacht haben! Genau das, musst du glauben, leidet auch deine Frau, wenn sie von irgendwem hört oder auch nur vermutet, dass du dich einer Hure hingegeben hast. Wenn du das bedenkst, dann fliehe nicht nur vor dem Ehebruch, sondern auch vor dem Verdacht! Selbst wenn sie dich zu Unrecht verdächtigt: Heile sie und überzeuge sie. Denn das tut sie nicht aus Feindschaft oder Wahnsinn, sondern aus Fürsorge und weil sie riesige Angst um ihren eigenen Besitz hat. Denn dein Körper ist ihr Besitz, wie ich schon sagte, und zwar ein Besitz, der wertvoller ist als alles, was es gibt. Also tu ihr in den wichtigsten Dingen kein Unrecht und versetz ihr keinen tödlichen Stoß. Denn wenn du sie schon verachtest, dann fürchte wenigstens Gott, der solche Dinge rächt und für solche Sünden unerträgliche Strafen angedroht hat. Denn über die, die so etwas wagen, sagt er: „Ihr Wurm wird nicht sterben, und das Feuer wird nicht erlöschen.“23 Wenn dich aber die zukünftigen Dinge nicht besonders beißen, dann sollst du dich wenigstens vor dem Hier und Jetzt fürchten. Denn viele, die sich an Huren hängen, sind schon hier elendig zugrunde gegangen, weil sie Opfer der Zaubereien dieser Huren wurden.

Denn da jene Weiber unbedingt die Ehefrau, die mit ihm zusammenlebt und ihm anvertraut ist, vertreiben und ihn völlig an ihre eigene Liebe fesseln wollen, haben sie Zaubereien in Gang gesetzt, Liebestränke gebraut und viele Hexereien gesponnen; dann, nachdem sie ihn so in eine schwere Krankheit gestürzt, dem Verderben und einer langen Auszehrung ausgeliefert und ihn mit tausend Übeln umhüllt haben, raffen sie ihn aus dem gegenwärtigen Leben hinweg. Wenn du die Hölle nicht fürchtest, Mensch, dann fürchte ihre Hexenkünste! Denn wenn du dich durch diese Zügellosigkeit selbst von Gottes Beistand entblößt und dich der Hilfe von oben beraubt hast, dann packt dich die Hure ohne Scheu, ruft ihre Dämonen, näht ihre Amulette, spinnt ihre Intrigen und überwältigt deine Rettung mit größter Leichtigkeit, indem sie dich zum Spott und Gelächter aller Stadtbewohner macht, sodass man nicht einmal Mitleid mit dir hat, wenn du Übles erleidest. Denn: „Wer“, so heißt es, „wird einen Beschwörer bemitleiden, der von einer Schlange gebissen wurde, und all jene, die sich wilden Tieren nähern?“24 Ich schweige gar vom Geldverlust, dem täglichen Verdacht, dem Größenwahn, dem Irrsinn und der Demütigung, die den Dummköpfen durch die Huren widerfährt – Dinge, die bitterer sind als tausend Tode. Von deiner Frau hast du oft nicht einmal ein ernstes Wort ertragen, aber vor der Hure fällst du auf die Knie, selbst wenn sie dir ins Gesicht schlägt! Und du schämst dich nicht? Du wirst nicht rot? Betest du nicht, dass der Boden sich unter dir auftut? Wie willst du in die Kirche gehen und die Hände zum Himmel erheben? Mit welchem Mund willst du Gott anrufen – mit dem, mit dem du die Hure geküsst hast? Und hast du keine Angst, zitterst du nicht, sag mir, dass ein Blitz von oben herabfährt und deinen schamlosen Kopf verbrennt? Denn auch wenn du es vor deiner Frau, der du Unrecht tust, verheimlichst – dem schlaflosen Auge wirst du niemals entkommen! Denn auch jenem Ehebrecher, der da sagt: „Finsternis ist um mich her und Wände, was soll ich mich fürchten?“25 antwortete jener Weise und sprach so: „Die Augen des Herrn sind zehntausendmal heller als die Sonne und blicken auf die Werke der Menschen.“26

Deswegen sagte Paulus das alles: „Jeder soll seine eigene Frau haben, und jede soll den eigenen Mann haben; der Mann soll der Frau das geschuldete Wohlwollen erstatten, ebenso auch die Frau dem Mann.“17 „Honig träufelt von den Lippen einer Hure, die für eine Zeitlang deine Kehle glättet; später jedoch wirst du sie bitterer als Galle finden und geschärfter als ein zweischneidiges Schwert.“27 Der Kuss der Hure hat Gift in sich, ein verborgenes und verstecktes Gift. Warum also jagst du einem Vergnügen nach, das Verdammnis in sich trägt, Verderben gebiert und eine unheilbare Wunde schlägt, wo es doch möglich ist, sich zu freuen und nichts Schlimmes zu erleiden? Denn bei der freien Frau gibt es zugleich Vergnügen und Sicherheit und Erleichterung und Ehre und Schmuck und ein gutes Gewissen; dort aber gibt es viel Bitterkeit, viel Schaden und eine ständige Anklage. Denn selbst wenn kein Mensch es sieht, wird das Gewissen niemals aufhören, dich anzuklagen; sondern wo auch immer du hingehst, wird dieser Ankläger dir folgen, dich beschuldigen und laut niederschreien. Wer also Vergnügen jagt, der soll vor allem den Umgang mit Huren fliehen. Denn nichts ist bitterer als jene Gewohnheit, nichts widerlicher als jener Verkehr, nichts dreckiger als jenes Benehmen. „Eine Hirschkuh der Freundschaft und ein Füllen deiner Gunst sollen mit dir verkehren; die Quelle deines Wassers soll dir zur Quelle sein.“ 28 Wenn du eine reine Wasserquelle hast, warum rennst du zu einer Grube voller Schlamm, die nach Hölle und unsagbarer Strafe stinkt? Was für eine Verteidigung wirst du haben? Welche Entschuldigung? Denn wenn schon die, die sich vor der Ehe mit Unzucht abgeben, bestraft werden und büßen müssen – so wie jener, der die schmutzigen Kleider trug –, dann erst recht die nach der Ehe.

Denn hier wird das Verbrechen doppelt und dreifach, weil sie den Trost genießen und trotzdem in jene Zügellosigkeit abspringen, und weil die Sache nicht bloß als Unzucht, sondern als Ehebruch zählt, was schlimmer ist als jede Sünde. Lasst uns diese Worte also uns selbst und den Frauen immer wieder vorsagen und so weitermachen; deshalb werde auch ich genau mit diesen Worten Schluss machen: „Aber wegen der Unzucht soll jeder seine eigene Frau haben und jede den eigenen Mann haben; der Mann soll der Frau das geschuldete Wohlwollen erstatten, ebenso auch die Frau dem Mann. Die Frau verfügt nicht über ihren eigenen Körper, sondern der Mann; ebenso verfügt auch der Mann nicht über seinen eigenen Körper, sondern die Frau.“29 Wenn wir diese Worte peinlich genau bewahren, wenn wir selbst auf dem Markt, im Haus, am Tag, am Abend, bei Tisch, im Bett und überall darüber nachsinnen und die Frauen dazu erziehen, sie zu uns zu sagen und von uns zu hören, damit wir dieses gegenwärtige Leben anständig leben, dann werden wir auch das Königreich der Himmel erlangen, durch die Gnade und Menschenliebe unseres Herrn Jesus Christus, durch den und mit dem dem Vater, zusammen mit dem Heiligen Geist, die Herrlichkeit sei in alle Ewigkeit. Amen.

Schriftstellen

  1. Ps 118,103
  2. Ps 11,7
  3. Spr 25,27
  4. Ps 44,2
  5. Eph 4,29
  6. Sir 4,23
  7. Ps 1,1-2
  8. 1Kor 7,1-2
  9. Mt 10,40
  10. Mt 12,50
  11. Ex 22,23
  12. 1Kor 11,30
  13. 1Kor 7,2
  14. Gen 1,28
  15. Hi 2,9
  16. 1Sam 24,22
  17. 1Kor 7,2-3
  18. 1Kor 7,4
  19. Eph 5,33
  20. 1Kor 11,3
  21. Gen 3,16
  22. 1Thess 4,8
  23. Jes 66,24
  24. Sir 12,13
  25. Sir 23,18
  26. Sir 23,19
  27. Spr 5,3-4
  28. Spr 5,18-19
  29. 1Kor 7,2-4